
Die Besatzung kann nur im Einvernehmen zwischen den Konfliktparteien beendet werden. Der einzige, der eindeutig ein Interesse an politischen Verhandlungen vorweisen kann, ist Yassir Arafat. Sie benötigen die Hilfe von Vermittlern, aber wollen müssen sie selber. Wer hingegen die Legitimation hätte, schmerzhafte Kompromisse bei den Palästinensern durchzusetzen, ist ziemlich sicher. Im israelisch-palästinensischen Konflikt sind die Möglichkeiten der arabischen Staaten gleichfalls begrenzt. Den Israelis so viel Opfer wie möglich abzuverlangen und sie auf diese Weise dazu zwingen, die Besatzung zu beenden, das ist die Strategie von Hamas.
Wer am Ende eines Guerillakrieges bei den Palästinensern die Ernte im Form von politischer Führung einfährt, ist völlig ungewiss.
Er steht jedoch weiterhin als Archiv mit Beiträgen aus den Jahren — zur Verfügung. Sie können Israel ein Angebot machen, aber sie können die israelischen Streitkräfte und die jüdischen Siedler nicht mit Gewalt aus den besetzten Gebieten vertreiben.

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Aber in einem Einsatz als reguläre Armee hätten sie nicht den Hauch einer Chance gegen das israelische Militär. Statt dessen setzt die Arabische Liga auch hier auf Normalisierung, darauf, den Pariastatus des Irak zu beenden und ihn schrittweise in die internationale Gemeinschaft zu reintegrieren. Hierfür bietet der saudische Friedensplan zwar eine Perspektive, aber mehr auch nicht. Die Frage klingt leichter als es die Antwort ist. Ein genauerer Blick vermittelt indes ein komplexeres Bild. Den Israelis so viel Opfer wie möglich abzuverlangen und sie auf diese Weise dazu zwingen, die Besatzung zu beenden, das ist die Strategie von Hamas. Auch die Regierung Ariel Sharons hätte Probleme, wenn sie in ernsthafte politische Verhandlungen einträte. Der einzige, der eindeutig ein Interesse an politischen Verhandlungen vorweisen kann, ist Yassir Arafat. Wer am Ende eines Guerillakrieges bei den Palästinensern die Ernte im Form von politischer Führung einfährt, ist völlig ungewiss. Eine Verhandlungslösung würde diese Ansprüche untergraben. Die Frage klingt leichter als es die Antwort ist. Wer hingegen die Legitimation hätte, schmerzhafte Kompromisse bei den Palästinensern durchzusetzen, ist ziemlich sicher. |
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Mehr konnten die arabischen Staaten nicht tun. Wer am Ende eines Guerillakrieges bei den Palästinensern die Ernte im Form von politischer Führung einfährt, ist völlig ungewiss.
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Auch die Regierung Ariel Sharons hätte Probleme, wenn sie in ernsthafte politische Verhandlungen einträte. Sehr bald stünde dann die israelische elegation vor der Notwendigkeit, über die Aufgabe der Siedlungen zu verhandeln, damit auf dem Territorium der Westbank und des Gazastreifens ein lebensfähiges Palästina entstehen kann - statt der von israelischem Militär umzingelten palästinensischen Enklaven ohne territorialen Zusammenhang, wie sich der israelische Premier einen palästinenischen Staat vorzustellen scheint.
Im israelisch-palästinensischen Konflikt sind die Möglichkeiten der arabischen Staaten gleichfalls begrenzt. Die Frage klingt leichter als es die Antwort ist. Statt dessen setzt die Arabische Liga auch hier auf Normalisierung, darauf, den Pariastatus des Irak zu beenden und ihn schrittweise in die internationale Gemeinschaft zu reintegrieren. Mit weniger ist Frieden nicht zu haben. Er ist kein Plan im Sinne einer Abfolge von Schritten hin zu einem Endzustand, versehen mit einem Zeitrahmen, ausgestattet mit Kontrollmechanismen und Garantien.
Die Frage klingt leichter als es die Antwort ist. Der einzige, der eindeutig ein Interesse an politischen Verhandlungen vorweisen kann, ist Yassir Arafat. Ein genauerer Blick vermittelt indes ein komplexeres Bild. Wer am Ende eines Guerillakrieges bei den Palästinensern die Ernte im Form von politischer Führung einfährt, ist völlig ungewiss. Als die israelische Armee sein Hauptquartier in Ramallah besetzte, leisteten auch palästinensische Sicherheitskräfte - die Präsidentengarde - bewaffneten Widerstand. Mehr konnten die arabischen Staaten nicht tun. |



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